In unserem Gartenlexikon finden Sie die wichtigsten Begriffe aus unserem Alltag, dem Garten sowie dem Leben in Ihrem Garten. Unser Gartenlexikon wird ständig erweitert – gern beantworten wir auch Ihre Fragen.

Ameisen

Alle bekannten Ameisenarten sind in Staaten organisiert und gehören somit zu den staatenbildenden Insekten. Ameisen (Formicidae; ahd. âmeiza „abschneiden“) stellen eine Familie innerhalb der Hautflügler (Hymenoptera) dar. Ameisenstaaten beeinflussen Ihren Garten positiv, da sie erheblich zur Umschichtung der oberen Erdschichten beitragen, weiterhin unterstützen Sie den Abbau pflanzlicher Materialien und verbreiten Pflanzensamen. Sie sind nicht näher verwandt mit den ebenfalls staatenbildenden Termiten.

Apfelschorf

Bezeichnet eine der wichtigsten Apfelbaumkrankheiten weltweit und ist eine durch den Schlauchpilz verursachte Erkrankung von Apfelbäumen.

Astschere

Nicht alle Ihrer Gartenpflanzen lassen sich problemlos mit einer Hippe oder Gartenschere beschneiden. Spezielle Astscheren ermöglichen einer höhere Reichweite und nutzen die Hebelwirkung durch längere Scherengriffe – die Arbeit wird so leichter und angenehmer.

Ausgeizen

Das Entfernen von Seitentrieben, die in den Blattachseln einiger Pflanzen wie Tabak, Weinrebe oder Tomate entstehen. Diese Seitentriebe entstehen meist direkt am Stamm und tragen selten Früchte.

Aussaat

Das Ausbringen von Saatgut nennt man Aussaat, dabei unterscheidet man in der Landwirtschaft Breitsaat, Drillsaat; Dippelsaat und Einzelkornsaat.

Baumklettern

Mittels Klettertechnik, die auch durch uns praktiziert wird, lassen sich Baumpflegearbeiten, auch im Kronenbereich und Fällungen in nahezu jeder Umgebung, wie z.B. in Innenhöfen, bei dichter Bebauung oder an Straßen, flexibel vornehmen. Doch auch wenn das Baumklettern einfach aussieht, erfordert es eine Ausbildung, gesundheitliche Checks, immenses Training, Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Eine sehr gute Kletterausrüstung gehört ebenso dazu wie das gärtnerische Fachwissen!

Baumpflege

Unter Baumpflege verstehen wir alle Maßnahmen an Baum und Baumumfeld zur Vermeidung von Fehlentwicklungen. Durch gezielte Korrekturen erhalten Sie die Vitalität eines Baumes. Die Baumpflege ist aber auch auf die Festigung und Wiederherstellung der Verkehrssicherheit gerichtet.

Baumscheibe

Die Baumscheibe bezeichnet in der Botanik und im Gartenbau den Bereich rund um den Baumstamm.

Baumschule

Gemeint sind Unternehmen, die sich auf die Aufzucht von Bäumen, Sträuchern, Forstpflanzen und Obstgehölzen spezialisiert haben.

Baumverankerung

Die Baumverankerung ist Bestandteil unseren pflegerischen Maßnahmen im Garten- und Landschaftsbau. Wir sichern, stützen damit Pflanzen. Baumverankerungen ermöglichen die gezielte Beeinflussung des Wachstums, beispielsweise Korrekturen an der Sprossachse.

Bewässerung

Die Versorgung des vom Menschen gestalteten Landes mit Wasser, um das Wachstum von Pflanzen zu fördern und eventuell fehlenden Regen zu ersetzen. In der heutigen Zeit kann man selbst lange Zeiträume mit zeitgesteuerten und voll automatisierte Bewässerungslösungen überbrücken. Mit Hilfe eines Brunnens sind so auch günstige Lösungen möglich.

Birnengitterrost

Zeigt sich durch unregelmäßige, orangeerote Flecken auf den Blättern. Der Birnengitterrost ist ein zur Ordnung der Rostpilze (Uredinales) zählender, wirtswechselnder, pflanzenpathogener Pilz. Die frühzeitige Anwendung von Pflanzenstärkungsmitteln wie beispielsweise Schachtelhalm-Extrakt macht Ihre Birnbäume widerstandsfähiger gegen den Birnengitterrost. Im Bedarfsfall bitte die Behandlung mehrfach wiederholen.

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Blasenbaum

Der Blasenbaum (Koelreuteria) einer der wenigen Bäume mit einer gelben Blüte und bezaubert das ganze Jahr über: im Frühsommer mit seinen Blüten, danach mit seinen attraktiven Früchten und im Herbst durch eine sagenhaft schöne Laubfärbung. Seinen Namen verdankt die Blasenesche, wie der Koelreuteria auch genannt wird, seinen Früchten. Die aufgeblasenen Früchte erinnern an Lampions, die sich erst grün und dann rötlich färben. Der sommergrüne, langsam wachsende Blasenbaum aus der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) stammt ursprünglich aus Ostasien und kann bis zu 15m hoch werden, wobei er in Gärten oft kleiner bleibt.

Unter https://www.garten-theim.de/gartenblog-leipzig/267-blasenbaum-garten-pflanzen-leipzig finden Sie weitere Informationen und Fotos!

Blattläuse oder Aphidoidea

Von den bekannten 3.000 Arten, leben ca. 850 in Mitteleuropa (Quelle: wikipedia.de). Blattläuse sind eine Gruppe der Insekten und gehören zu den Pflanzenläusen (Sternorrhyncha). Alle Blattläuse ernähren sich von Pflanzensaft und sind deshalb schädlich für Ihre Nutz- und Zierpflanzen.

Blumenerde

Die Blumenerde bezeichnet ein humusreiches Substrat, dass für den Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber hergestellt wird.

Bodenbelüftung

Ziel der Bodenbelüftung ist die Vitalität eines Baumes, seine Wasserversorgung positiv zu beeinflussen. Eine Bodenbelüftung optimiert die Nährstoffversorgung an der Wurzel des Baumes und verhindert gegebenenfalls eine Fällung des Baumes.

Bodengare

Hinter dem Begriff „Bodengare“ verbirgt sich der für Pflanzen günstigste Bodenzustand bzw. der Idealzustand. „Gare“ ist mittelhochdeutsch und bedeutet soviel wie „bereit“ oder „fertig“. Garer Boden ist humusreich, von krümeliger Struktur und ausreichend feucht. Er hat eine dunkle Farbe und kann leicht durchwurzelt werden.

Bodenleben

Als Bodenleben bezeichnet man die Gesamtheit der im Boden lebenden Organismen (Bodenorganismen, Bodenmikroorganismen) wie zum Beispiel Pilze, Algen, Bakterien, Flechten.

Bodenmüdigkeit

Wie der Name schon sagt – die Bodenmüdigkeit beschreibt den Zustand ihres Gartenbodens bei der Kultivierung von Pflanzen. Sie bemerken die Bodenmüdigkeit, wenn das Wachstum bzw. die Erträge ihrer Pflanzen im Laufe der Zeit zurückgehen und ihre Düngemaßnahmen keine Abhilfe schaffen

Bodentest

Meint alle Maßnahmen zur gezielten Analyse des Gartenbodens. Die moderne Wissenschaft ermöglicht eine einfache und schnelle Analyse zur Zusammensetzung ihres Bodens.

Bodenverbesserung (auch Meloration)

Bezeichnet die Gesamtheit aller kulturtechnische Maßnahmen zur Werterhöhung des Bodens und damit auch der Ertrags- bzw. Werterhöhung ihres Gartenbodens.

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Christrose

Die Christrose stammt aus der Gattung Nieswurz (Helleborus) und gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die wintergrünen Pflanzen sind ursprünglich und natürlich im Osten der Nord- und Südalpen bis zu einer Höhe von etwa 1.900m zu finden. In Deutschland ist die Christrose nur in Bayern heimisch. Die frostigen Nächte während der Hauptblütezeit im Dezember bis März machen der Schneerose nichts aus. Sie fallen bei kalten Temperaturen im wahrsten Sinne des Wortes in sich zusammen und machen „schlapp“. Den Leitungsbahnen wird Wasser entzogen und somit eine Frostsprengung verhindert. Bis zu -10°C überstehen die Winterblüher so ohne Probleme. Steigen die Temperaturen wieder an, dann wird auch die Blüte fortgesetzt. Unter https://www.garten-theim.de/gartenblog-leipzig/308-gartenplanung-gartengestaltung-schneerosen-leipzig finden Sie weiterführende Informationen, Standortansprüche und Pflanztipps!

Clematis, Waldrebe

Clematis (Waldreben)

Clematis sind eine sehr schön blühende Pflanzengattung mit etwa 300 Arten aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Mit Hilfe eines Rankgitters können sie wunderbar als Sichtschutz agieren.

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Dahlie

Ursprünglich in Mexiko beheimatet hat die Dahlie (Dahlia) vor etwa 200 Jahren ihren Siegeszug in unseren Gärten gestartet. Alle heute bei uns bekannten Dahlienarten gehen dabei wahrscheinlich auf Kreuzungen der beiden Wildarten Dahlia pinnata und Dahlia coccineus zurück. Mittlerweile schätzt man mehrere tausend Dahliensorten weltweit, wobei wirklich wild nur etwa 28 Arten in Mexiko wachsen. Die Farbpalette der Dahlien reicht von reinem Weiß, Crème, über Gelb, Orange, Rosa, Rot bis zu fast schwarzem Dunkelrot. Ob einfarbig oder mehrfarbig, geflammt oder marmoriert - die Farbverläufe sind so unglaublich vielfältig wie die Blütenformen auch. Die unzähligen Dahliensorten, die zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehören, werden mittlerweile in verschiedene Dahlien-Klassen unterteilt, um eine Zuordnung überhaupt zu ermöglichen. Die Zuordnung erfolgt dabei über die verschiedenen Blütenformen. Mehr zum Farbenfeuerwerk: https://www.garten-theim.de/gartenblog-leipzig/284-gartenplanung-gartengestaltung-dahlie-herbst-leipzig

Dünger oder Düngermittel

Sammelbegriff für Stoffe und Stoffgemische, die wir im Gartenbau verwenden um das Nährstoffangebot ihrer Pflanzen zu erhöhen.

Engerlinge

Käferlarven der Überfamilie Scarabaeoidea, umgangssprachlich bei uns speziell die des Maikäfers und des Junikäfers

Entspitzen (auch Pinzieren)

Darunter versteht man das Entfernen einer oder mehrerer Triebspitzen einer Pflanze. Es wachsen mehr Seitentriebe und dadurch erreicht man ein buschigere Wuchsform.

Erddruck

Gemeint ist die Kraft, die beispielsweise das Erdreich auf eine Natursteinmauer, eine Stützmauer oder eine Spundwand ausübt. Er muss bei der Errichtung ihrer Mauern, aber auch bei Fundamenten beachtet werden.

Erdflöhe

Verursachen in ihrem Garten große Schäden. Sie fressen an den Wurzeln der Pflanze und sind eine Gattung aus der Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae).

Erdraupen

Bodenbewohnende Raupen verschiedener Eulenfalterarten, von denen einige gelegentlich als Schädlinge auftreten können. In unseren Gärten treten vor allem die Raupen der Saateule (Agrotis segetum) und der Ypsiloneule (Agrotis ipsilon) schädlich in Erscheinung.

Fingerprobe

In der Materialuntersuchung weit verbreitete Methode der Materialuntersuchung, bei der der Gartenboden mittels des Tastsinns, Temperatursinns oder der Schmerzwahrnehmung untersucht wird.

Flachwurzler

Haben ein breit ausgeprägtes Wurzelsystem. Dieses Wurzelsystem entwickelt sich ausschließlich in den oberen Bodenschichten. Beispiele sind Fichten, Haselnuss, Liguster.

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Forsythie

Mit ihren knallgelben Blüten begrüßt die Forsythie (Forsythia) das Gartenjahr. Die Blüten blühen bereits vor dem Blattaustrieb und versprühen so schon Frühlingslaune vor dem ersten Grün. Der reichblühende Strauch aus der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) wurde im 19. Jahrhundert aus China und Japan in die westlichen Gärten eingeführt und ist eben wegen seiner wundervollen und farbenprächtigen Blütenpracht im Frühling sehr beliebt. Die winterharten Sträucher sind sommergrün und haben wenig Anspruch an den Boden. Etwa alle drei Jahre sollte ein s.g. Verjüngungsschnitt durchgeführt werden, wobei junge und ältere Bodentriebe gleichermaßen möglichste nah am Boden geschnitten werden. So wird kahlen Stellen vorgebeugt und der Strauch „vergreist“ nicht.

Unter https://www.garten-theim.de/gartenblog-leipzig/242-ein-gelber-fruehlingsgruss finden Sie weitere Informationen und Fotos!

Freischneider

Der Freischneider nimmt verschiedene Schneidewerkzeuge auf und ist damit nicht nur für Gras, sondern auch für Strauchwerk gut geeignet. Das Gerät können wir durch seine Bauform auch an Stellen einsetzen, die wir mit dem Rasenmäher nicht gut erreichen.